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Sangkhlaburi

Heute Morgen sind wir sehr früh aufgestanden, da wir um kurz nach 6 Uhr bei einer Mönchs-Zeremonie in Wang Kha dabei sein wollten.

 

Wang Kha ist ein Mon-Dorf welches auf der anderen Seite des Flusses von Sangkhlaburi liegt. Die Mon sind ein Bergvolk aus Myanmar und die Grenze von Myanmar ist gerade mal 20 km entfernt. Die Mon waren unter den vielen Menschen hier direkt zu erkennen, da sie ihre Gesichter mit Thanaka, eine gelblich-weiße Paste aus fein geriebener Baumrinde, bestrichen und verziert hatten.

 

Beide Orte verbindet die Saphan Mon, eine in den achtziger Jahren mit Handarbeit errichtete, über 400 Meter lange Holzbrücke die von den Bergvölkern als Handelsweg genutzt wird. Sicherlich ist sie Thailands längste Holzbrücke und angeblich die zweit längste Holzbrücke der Welt. Und auf jeden Fall ist es sehr spannend über diese Brücke zu gehen.

Saphan Mon
Saphan Mon

Nachdem wir die Brücke überquert hatten und Wang Kha erreicht hatten, sah man schon die ersten Stände mit vorbereiteten Essens- und Opfergaben für die Mönche. An diesem traditionellen Mönchs-Tag sitzen oder stehen die Leute im Spalier, und eine Reihe Mönche schreitet vorbei und ihnen werden die Opfergaben übergeben.

Danach sind wir noch etwas über den Markt geschlendert und konnten das ein oder andere sehr günstige Souvenir ergattern, da man hier noch richtig handeln konnte. Nun war auch die Brücke nicht mehr ganz so mit Menschen überfüllt und wir konnten gemütlich über die Brücke zurück nach Sangkhlaburi gehen.

Im Kingfisher House, unsere Unterkunft, bedienten wir uns jetzt erst einmal am Frühstücksbüffet mit reichlich frischen, exotischen Früchten und leckeren chinesischen Croissants, denn es war ja erstkurznach 8 Uhr.

Gut gestärkt checkten wir im Resort aus und fuhren nun noch zum nahegelegenen Tempel „Wat Wang Wiwekaram“. Dieser Tempel wurde von dem mittlerweile verstorbenen Mönch Phara Uttama erbaut, einem der bedeutendsten Mönche Thailands und dieser Mönch wird auch heute noch von den Mon sehr verehrt.

In kurzer Distanz zu diesem Tempel liegt dann auch der „Chedi Buddhakhaya“ den wir uns dann natürlich auch noch angesehen haben.

Von diesem Chedi aus machten wir uns auf die Fahrt in den 140 Kilometer entfernten Sai Yok Nationalpark, wo dann auch unsere nächste Unterkunft für die nächsten drei Übernachtungen liegen wird.Aufder gut zweistündigen Fahrt machten wir dann auch die ein oder anderen spontanen Entdeckungen und Zwischenstopps.

Wie zum Beispiel der „Wat Pa Tham Sukho“, ein kleiner Tempel in einer kleinen Höhle, die auch von ein paar hundert Fledermäusen bewohnt wird.

Oder der kleine Wasserfall „Kroengrawia“ im Khaolaem Nationalpark.

Kroengrawia Wasserfall
Kroengrawia Wasserfall

Und kurz vor der Ankunft in unserem Hotel entdeckten wir noch einen einheimischen Markt, auf dem ich zum ersten Mal an einem frischen Zuckerrohr kosten konnte. Üblicher Weise werden die Zuckerrohrstangen in einer Maschine gepresst und dann als frisch gepresster Saft angeboten. Aber man kann auch drauf rum kauen und so den Zuckersaft genießen.

Am späten Nachmittag erreichten wir dann unser Hotel „Home Phutoey River Kwai Resort“. Direkt am Fluss River Kwai im Nationalpark SaiYok gelegen. Auch dieses Hotel war mitten in den Dschungel und exotischen Garten integriert. Netterweise hatte man uns, wegen einer größeren thailändischen Gruppe die wohl hier ihren  Betriebsausflug mit Live-Musikund Karaoke machte, in ein Delux-Bungalow mit eigener Terrasse am See, kostenlos upgegradet. 

 

Allerlei exotische Tiere waren auch hier zuhause. So sahen wir jeden Morgen einen jungen Waran an einem Baumstumpf an unserer Terrasse, Fische, diverse kleine Echsen, Frösche, bunte Schmetterlingen und Vögel.

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