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Nachtfischen auf Koh Samet

Na Dan Pier / Koh Samet
Na Dan Pier / Koh Samet
Heute waren wir mit einem einheimischen Fischer auf seinem Fischerboot  4 1/2 Stunden Nachtfischen. Koh Samet eignet sich besonders um Tintenfische (Sepien/Kalmare) zu angeln. Die Tour kostete pro Person 500 Bath (umgerechnet ca. 13 EUR) inkl. Soft-Getränke, Reissuppe und natürlich den gefangenen Meeresfrüchten. Los ging es um 18:30 Uhr vom Na Dan Pier und insgesamt waren wir mit 5 weiteren Touristen (alles Thailänder) und dem Fischer auf dem Fischerboot.
Es dauerte circa 30 Minuten bis wir die Position auf dem offenen Meer erreicht hatten, an dem wir unser Glück mit dem Angeln von Tintemfischen versuchen sollten. Der Fischer gab uns die Angelausrüstung (eine Angelschnur mit speziellem
Haken für Tintenfische an einer Plastikflasche befestigt) und erklärte kurz die Technik.

Das Geschick lag darin, den Angelhaken auf den Meeresgrund zu bekommen bzw. etwa 20 bis 50 Zentimeter darüber und dann mit auf und ab Bewegungen einen Tintenfisch an den Haken zu locken.


Unsere Mitfahrer zogen alle nach und nach Tintenfische mit der Angel aus dem mehr, ein Glücklicher sogar 3 Tintenfische in 2 Minuten. Jom und ich hatten leider kein Glück auf einen Fang, obwohl wir 1 1/2 Stunden alles probierten. Ok, dafür haben wir Glück in der Liebe!

In der Zeit wo wir weiter versuchten Kalmare zu fangen, bereitete unser Kapitän bereits die ersten Kalmare auf einem Grill zu und servierte uns diese zum verspeisen. Ein paar der frisch gefangenen Kalmare servierte er uns roh auf Eis. Selbst roh schmeckten die Kalmare sehr gut.

Bevor es dann bald wieder zurück zum Hafen gehen sollte, brachte der Fischer noch seine Fangnetze in Position und schaltete ein starkes rotes Licht über dem Fangnetz ein (vermutlich um die Kalmare anzulocken). Er passte nun den richtigen Moment ab und lies das Fangnetz herunterfallen. Danach zog er das Netz zusammen und über Seilwinden wieder zurück an Bord. Den Fang (Fische und Kalmare) im Netz schüttete er an Bord aus und sortierte gleich den Fang in spezielle Behälter. Die Fische die zu klein waren, beförderte er wieder ins Meer. Einen Teil der Kalmare warf er in den mit Frischwasser gefüllten Fischkasten im Schiffsrumpf, um sie als lebende Köder für weiteren Fischfang zu verwenden. Auf der Rückfahrt grillte er noch die gefangenen Fische für uns.


Insgesamt war das, obwohl wir selber nichts gefangen hatten, eine schöne Erfahrung. Da man so auch mal live miterleben konnte wie Kalmare gefangen werden und welch eine schweißtreibende Arbeit das für einen Fischer ist.

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